13.12.2012

ABG setzt Maßstäbe im Riederwald

Wohnungsbauer liefern ein gutes Beispiel moderner, dauerhafter Stadtentwicklung/Bürgermeister Cunitz: „Akzente, die wir brauchen“

Mit der Sanierung von sechs Wohnblöcken im Riederwald setzt die ABG FRANKFURT HOLDING Maßstäbe für Wohnqualität und neue Möglichkeiten der Wärmedämmung. In der Friedrich-List-Straße will die Wohnungsbaugesellschaft die Energiekosten künftig niedrig halten und gleichzeitig den Wohnwert der Gebäude aus dem Jahr 1927 verbessern.
„Damit liefert die ABG ein gutes Beispiel für eine moderne, dauerhafte Stadtentwicklung und setzt mit diesem Modellprojekt wichtige innovative Akzente, die wir dringend brauchen“, hob Bürgermeister und Planungsdezernent Olaf Cunitz bei der Präsentation des Projekts am Donnerstag im Riederwald hervor. „Mit neuen Möglichkeiten der Wärmedämmung und gezielten Erweiterungen der Wohnungen schaffen wir ein nachhaltiges Quartier, in dem sich künftig Familien wohlfühlen können“, betonte ABG-Geschäftsführer Frank Junker.

Nach den Plänen des Frankfurter Architekten Christoph Mäckler werden die Wohnungen größer. Bislang finden sich in dem ersten von insgesamt sechs zur Sanierung anstehenden Blöcken in der Friedrich-List-Straße insgesamt 25 Wohnungen, meist mit zwei Zimmern zwischen 40 und 50 Quadratmetern. Von Mitte Januar 2013 sollen während  der ersten Bauarbeiten in Block 53-61 auch Wohnungen mit drei Zimmern und bis zu 66 Quadratmetern, vier Zimmern mit 79 Quadratmetern und fünf Zimmern mit 95 Quadratmetern hinzukommen. Damit lässt sich die Wohnfläche dieses ersten Blockes um mehr als 400 Quadratmeter auf 1670 Quadratmeter steigern.

Die Vergrößerungen gelingen vor allem durch Anbauten der in konventioneller Massivbauweise mit Holzbalkendecken entstandenen Gebäude zur Straße hin. Zur Westseite hin erhalten die Erdgeschosswohnungen je eine Terrasse.  Im Norden und Süden sollen die Endhäuser der insgesamt sechs Blocks durch zwei größere Anbauten zur Straße hin und auf der Gartenseite ergänzt werden. An den jeweiligen Zugängen zu den Haustüren entstehen zur Straße hin Türme, in denen die Bewohner ihre Mülltonnen, Fahrräder und gegebenenfalls Gartengeräte unterbringen können.

Die Verbesserung des Wohnwerts in dem Quartier, das seit der Eingemeindung 1928 zu Frankfurt am Main gehört, korrespondiert mit der energetischen Sanierung.

Der Einsatz von Verbundbaustoffen wird allerdings ersetzt durch eine zweite Außenwand aus Mauersteinen, die einen hohen  Porenanteil aufweisen und mit dem mineralischen Dämmstoff Perlit gefüllt sind.  „Auf diese Weise ist die Dämmung also bereits in den Baustein integriert. Die ABG schlägt damit einen neuen, hochinteressanten Weg bei der Wärmedämmung ein“, freute sich Planungsdezernent Cunitz.

Die ABG FRANKFURT HOLDING steckt in dieses Modellprojekt pro Block 3,5 Millionen Euro, also gut 21 Millionen Euro insgesamt. Die Wohnungsbaugesellschaft will mit dieser Investition die knapp ein Jahrhundert  alte Siedlung  durch architektonisch städtebauliche Eingriffe im Sinne eines Ensembles zu einem neuen Quartier entwickeln. Forscher der Technischen Universität Dortmund begleiten das Modellprojekt wissenschaftlich.

Stadtrat Cunitz lobte die ABG bei ihrem Engagement ausdrücklich dafür, „neue Wege zur nachhaltigen Stadtentwicklung zu beschreiten“. Zwar gerate die Dämmung über die Vormauerung „etwas teurer“, konstatierte Geschäftsführer Junker bei der Präsentation des Projekts, „aber das müssen wir in Kauf nehmen, wenn wir Vorreiter sein und andere  zur Nachahmung ermuntern wollen“.

Pressekontakt
ABG FRANKFURT HOLDING GmbH
Frank Junker
Elbestr. 48, 60329 Frankfurt am Main
Fon: 069-2608 275
Fax: 069-2608 277
E-Mail: f.junker@abg-fh.de
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